Anwälte gegen Hartz4


 

Steuerzahler leben auf Kosten von Erwerbslosen, sie geben keine fair bezahlte Arbeit ab. Millionen Bürger sind zur Zeit auf die Hilfe von Lokalpolitikern, des Petitionsausschusses des Bundestages und Gerichte angewiesen, um das Existenzminimum für sich und ihre Familien abzusichern. Die Hartz4Gesetze sind nicht so brutal wie die Durchführungsbestimmungen. Laut Gesetzen werden Familiengründungen im Niedriglohnbereich mit Geld- und Raumentzug bestraft. Sogenannte Aufstocker erhalten in sogenannten Bedarfsgemeinschaften bei gleichem Nettolohn ca. 190 Euro weniger als Alleinlebende.

Ein Mindestlohn von 7,50 oder 10 Euro kann Familien und Freischaffende nicht vor Diskriminierung im Sozialsystem beschützen. Ein bedingungsloses Grundeinkommen sichert das Existenzminimum eines jeden Bürgers, erhöht Löhne (Lohnrechner: Grundeinkommen plus halbes Bruttogehalt) und erleichtert über Bürokratieabbau den Aufbau von Jobmöglichkeiten. Der Durchschnittslohn beträgt in Deutschland laut statistischem Amt 3064 Euro, ein Grundeinkommen, dass die soziokulkturelle Existenz absichert, folgt dem Lohnabstandsgebot.

In einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung muss es ein gesetzlich verankertes Recht auf Arbeit (fair bezahlt) oder ein bedingungsloses Grundeinkommen geben. In einem Pilotprojekt sollten 100 000 Arbeitsstellen im Öffentlichen Beschäftigungssektor geschaffen werden. Die Arbeitsstellen kann laut Durchführungsbestimmungen nur der erhalten, der weitgehend arbeitsunfähig ist/gemacht wurde. Analphabetismus, Kriminalität, Drogensucht, Krankheit, Alter. Diskriminierung, kein Tariflohn, kein Kündigungsschutz, keine Arbeitslosenversicherung. Die Gewerkschaft verwies Arbeitnehmer an den Erwerblosenausschuss!

Es gibt außer dem Jobcenter keine andere Behörde in der Bundesrepublik Deutschland, vor der Bürger inständig gewarnt werden, sie ohne Begleit- und Zeugenschutz zu besuchen, um Willkürakte vermeiden zu helfen.

Jobcenter könnten auf Provisionsbasis arbeiten. Bildungsarbeit kann über Stiftungen realisiert werden. Selbstbestimmte, ehrenamtliche, gemeinnützige Arbeit kann mit Aufwandsentschädigungen honoriert werden. Die Gewerkschaft kann auf der Basis eines bedingungslosen Grundeinkommens für faire Arbeitslöhne kämpfen.

"Es geht ein Riss durch die Partei wie durch dieses Land." Ein Riss herrscht zwischen denen, die mit gesetzlich verankerten Privilegien wie Tariflohn, Karenztagen und Kündigungsschutz leben und denen, die den Erwerbslosenstatus trotz Arbeitsleistungen nicht verlassen können, weil es kein gesetzlich verankertes Recht auf fair bezahlte Arbeit gibt. Unbezahlte Arbeit wird nicht als Arbeit anerkannt, auch wenn sie respektiert ist.

Es geht ein Riss durch die Gewerkschaft. Die Gewerkschaft arbeitet wie ein Wirtschaftssystem. Sie unterstützt vorrangig die, die einen hohen Arbeitslohn erhalten und deshalb einen hohen Mitgliedsbeitrag zahlen können. Hauptamtliche Gewerkschafter dürfen Arbeit in gesellschaftspolitisch relevanten Vereinen (z.B. Erwerbslosenvereine...) als Arbeitszeit abrechnen. Wenn die Gewerkschaftsführung beschließt, gegen ein bedingungsloses Grundeinkommen zu sein, haben Gewerkschaftsmitglieder, die eine andere Position vertreten, auch außerhalb der Gewerkschaft kaum eine Chance, ihre Position in die Diskussion zu bringen.

Ein Großteil der Gewerkschafter sind Rentner. Viele von ihnen erhalten mehr Rente als andere Arbeitslohn. Sie erlebten Vollzeitbeschäftigung und soziale Sicherheit. Sie halten Vollzeitbeschäftigung und soziale Sicherheit für realisierbar. Sie ist realisierbar, aber: Keine Partei plant eine Grundgesetzänderung, die jedem Bürger ein Recht auf fair bezahlte Arbeit garantieren würde. Es müsste mehr Geld im Umlauf gebracht werden, um den Austausch von Waren und Fähigkeiten zu befördern. Die Organisation der Stellen im Öffentlichen Beschäftigungssektor bezeugt, dass Menschen, die sich Arbeit im Öffentlichen Beschäftigungssektor mühsam erarbeiten können, nicht aus dem Hartz4System entlassen werden. Sie dürfen nicht die Wohnung in einen anderen Stadtbezirk wechseln, weil ein anderes Jobcenter für die Arbeitsstelle zuständig wäre. Wer seinen Job verliert, verliert im Öffentlichen Beschäftigungsbereich sofort Bürgerrechte wie Datenschutz, Recht auf Privatsphäre. Wer nicht in Sozialhilfeverhältnissen gelebt hat, weiß nicht, wie sich das anfühlt, unverschuldet nicht nur in Armut, sondern auch weitgehend ohne Bürgerrechte leben zu müssen. Gewerkschaftsideologen wie Dr.Hans-Joachim Schabedoth und Ralf Krämer finden eine Gesellschaft in Ordnung, in der sie sich ihre Arbeitsleistungen von Mitgliedsbeiträgen hoch dotiert bezahlt lassen. Sie gönnen Freischaffenden keine schikanefreie Grundabsicherung als Grundgehalt. Sie missbrauchen ihre Position und propagieren Neidkultur: Sie sind dagegen, zu "Lasten aller Steuer- und Abgabenzahler die Wege zum freiwilligen Ausstieg aus dem Arbeitsleben zu finanzieren." Die Bürger, die keine bezahlte Arbeit finden können, hätten nur das Existenzminimum. Die Gewerkschaftsführung unterbindet eine öffentliche Diskussion zum Thema Grundeinkommen als Grundgehalt. Hartz4 diszipliniert auch die Mitarbeiter der Gewerkschaften, sie haben Angst, ihren Job zu verlieren, sie denken anders, als sie handeln. Sie sind abhängig von ihren Vorgesetzten. Ein Redakteur einer Gewerkschaftszeitung sagte, dass Hauptproblem sei, dass Angestellte von Mitgliedern nicht gewählt werden können, so dass sie die Interessen der Beitragszahler durchsetzen helfen müssten, um sich ihren Job zu erhalten.

Hartz4 wirkt wie tagtägliches Mobbing, es macht krank, arbeitsunfähig. Eine Frau litt infolge an einem Ruheblutdruck von 187:116, eine Mutter von zwei Kindern erlitt einen Lungenriss, starb und wurde reanimiert, ein Pressesprecher von Wowereit sagte: "Meine Nachbarin starb wegen Hartz4", ein anderer sagte, dass auch Arbeit töten könne, seine Mitarbeiterin sei wegen Arbeit gestorben. Sie hatte Angst zu kündigen, von einem Mobbingsystem ins andere zu kommen. Die Hartz4Gesetze und ihre Durchführungsbestimmungen wirkten wie ein Totschlagversuch. Wer nicht bereit ist, Situationen rasch und grundlegend zu verändern, wirkt als Mittäter.
"Ich lief durchs Gewerkschaftshaus und fragte: ′Kämpfen wir fürs Bedingungsloses Grundeinkommen?′ Sie sagten: ′Ja.′ Aber wenn ich sagte: ′Dann müssen wir Informationsmaterial erarbeiten, veröffentlichen′, sagten sie, dass die Chefs dagegen sind. Und dass fast alle Bürger Angst um ihren Arbeitsplatz haben. Auch sie." Die Gewerkschaft benutzt die Angst vor Hartz4 ihre Mitarbeiter unterwürfig zu stimmen - ?
Auch Mitarbeiter von Jobcentern und Arbeitsagenturen befürworteten ein bedingungsloses/schikanefreies Grundeinkommen, weil sie Jobs vermitteln, aber nicht Mitarbeiter eines Beleidigungs- und Repressionssystems sein wollen.


Wir gründeten als Gewerkschaftsmitglieder ein Forum Grundeinkommen.
Gewerkschafter können Gesprächskontakt suchen, Beiträge senden.
Presseorgane und Organisatoren von Foren der Gewerkschaft verweigerten die Veröffentlichung dieses Artikels, der ein Diskussionsbeitrag sein soll.

Gedächtnisprotokoll: "Olaf Hofmann /Connexx schrieb im Auftrag von Frank Bsirske/Vorsitzender verdi zum Drehbuch ′Bürgergeld statt Bürgerkrieg′ ′Auf jeden Fall ein spannendes Thema, dass wir gerne unterstützen würden... Womit können wir Sie konkret unterstützen?′ Dietrich Peters/Gewerkschaftssekretär lud zum Gespräch und hörte aufmerksam zu; er forderte auf, Kontakt zu halten, ihn unter Druck zu setzen, damit er das Thema im Gewerkschaftsalltag nicht vergisst. Gerd Buddin/Stellvertretender Vorsitzender Bezirksvorstand Berlin las ein Flugblatt zum Thema bedingungsloses Grundeinkommen  mehrfach durch und sagte, dass Eck unbedingt eine Rede zum Thema halten müsste. Sie suchte ein Arbeitsgespräch mit den Gewerkschaftern, von denen gesagt worden war, dasss sie für ′Erwerbslose′ zuständig sind. Sie (Bernd Wagner und Ulla Pingel) reagierten so aggressiv, dass eine Zeugin unterstellte: ′Die sind geschult, Leute einzuschüchtern.´ Sie  weckten Erinnerungen an einen Vorfall im OK Jena und DDRErlebnisse. Dirk Kügelgen, Gewerkschaftsvertreter im Kulturrat,  hatte auf die Frage, warum er gegen ein bedingungsloses Gundeinkommen ist, den Telefonhörer hingeknallt. Ulla Pingel, Vertreterin für Erwerbslose, sagte: ′Die Gewerkschaft ist gegen ein bedingungsloses Grundeinkommen′, ′Wir sind auch die Gewerkschaft.′ Ulla Pingel nannte keine Argumente, sondern verwies auf Texte anderer  (Frauen kommen gar nicht zu Wort), in denen zum Beispiel zu lesen ist, dass die Gewerkschaft gegen ein bedingungsloses Grundeinkommen sein müsse, weil sonst die Diskussion um Mindestlöhne und Arbeitszeitverkürzung überflüssig wären.

Wenn Gewerkschaftsvertreter der Mitarbeiter im Öffentlichen Dienst, die mit privilegierten/unkündbaren Arbeitsverträgen leben, gegen ein bedingungsloses Grundeinkommen, das einen Bürokratieabbau zur Folge hätte, abwehrend reagieren, wäre es unmoralisch, aber verständlich. Warum sind Vertreter von Künstlern, Kultur- und Medienschaffenden und Erwerbslosen gegen ein bedingungsloses/schikanefreies Grundeinkommen? Die Gewerkschaft würde nicht überflüssig, sie könnte über die Tarifhöhe verhandeln.

Harald Thomé hatte Beiträge zum Thema Bürgergeld/schikanefreies Grundeinkommen unterbunden, in dem er Beitragsschreiber mit Hilfe von Cookies und gefakten Seiten verband, die vorgaukelten, der Text sei im Forum veröffentlicht. Er verdiente als Berater in Hartz4Fragen Geld. Eine Gewerkschafterin, die eine Protestaktion gegen 1-Euro-Jobs in Berlin anführte , hatte gesagt, dass sie bei diesem Träger nicht hinein gehen könne, weil sie von ihm Arbeitsaufträge erhalte. Die Frage an Ulla Pingel, ob sie Arbeitsaufträge von der Arbeitsagentur oder Trägervereinen erhielt/erhält blieb ohne Antwort. Ringo Bischoff, Vertreter der Gewerkschaftsjugend, kämpft für ein Grundrecht auf ein bedungungsloses Grundeinkommen, andere Gewerkschaftsmitglieder (Susanne Stumpenhusen/Landesbezirksleiterin; Anke Jonas/verdi, Heinrich Bleicher-Nagelsmann/Geschäftsführer VS, Regine Möbius/Stellvertretende Bundesvorsitzende VS) auch. Ein Recht auf ein schikanefreies Grundeinkommen wäre im Kunstbereich eine Art Pauschalvergütung von unbezahlten Nutzungen im Öffentlichen Bereich. Das Grundeinkommen sollte aber nach Meinung vieler Gewerkschafter höher sein als im Althausmodell, das nur ein Überleben, keine selbstbestimmtes Arbeiten ermöglichen würde. Heinrich Bleicher-Nagelsmann sprach mit dem Geschäftsführer des Kulturates, der versprach erneut, das Thema schikanefreies Grundeinkommen zur nächsten Ausschussitzung zu realisieren. Andreas Kraska/Betriebsrat/Telekom sagte, er werde das Thema in Vorstandssitzungen einbringen. Harald Reutter/Pressesprecher verdi schien erfreut, dass das Thema ′Recht auf ein schikanefreies, bedingungsloses Grundeinkommen′ im Gespräch ist. Kathlen Eggerling/Connexx verschleppte das Thema monatelang, obwohl ein Grundeinkommen u.a. Medien- und Filmschaffende nicht nur finanziell, sondern auch bürokratisch massiv entlasten würde. Burkhard Baltzer/Redaktion Kunst und Kultur stimmte der Vermutung zu, dass das Hauptproblem von Freischaffenden gegenüber Betriebsangehörigen sein könnte, dass sie nicht ausreichend Druck auf ihre hauptamtlichen Gewerkschaftsvertreter ausüben können."

Kathlen Eggerling /Connexx schrieb: "beabsichtigen bisher nicht, das Thema Grundeinkommen beim Medientreff zu behandeln, da hier andere Thema für uns im Vordergrund stehen und es bereits eine große Gruppe innerhalb von ver.di gibt, die sich intensiv mit Erwerbslosenfragestellungen befasst. Die Gruppe der Erwerbslosen in ver.di kümmert sich schwerpunktmäßig um diese Problematik. Daher hat sich auch der Filmverbandsvorstand dahingehend beraten, dass dieses Thema durch den Erwerbslosenvorstand zu behandeln ist." Geringverdiener in Anstellungs- und Selbständigenverhältnissen wurden der Arbeitsgruppe Erwerbslose zugeordnet, die das Hartz4System nicht grundsätzlich in Frage stellt. Es war innerhalb der Gewerkschaft trotz Bemühungen bisher unmöglich, eine Arbeitsgruppe Thema Grundeinkommen zu gründen.

Martin Kempe verdi / Chefredakteuer von Publik behauptet: "Es gibt keine konflikt- und durchsetzungsfähifgen sozialen Bewegungen, die für ein Existenzgeld mit einiger Aussicht auf Erfolg kämpfen können." Spiegelabstimmung zum Thema Grundeinkommen. Die Gewerkschaft nutzt die Volksstimmung für ein schikanefreies / bedingungsloses Grundeinkommen nicht, um Mitglieder zu gewinnen, im Gegenteil: Wer die Suchbegriffe verdi und Grundeinkommen in Google eingibt, wird mit perspektiven.verdi.de/mindestsicherung/bge_fehlorientierung verlinkt.

Bernhard Jirku/verdi Sozialpolitik/Erwerbslose regierte nicht auf die Bitte um ein Arbeitsgespräch Thema Grundsicherung. Er reagierte auch nicht auf die Bitte, einen Musterprozess gegen die Bestrafung von Familiengründungen im Niedriglohnbereich durchzuführen. Aufstocker erhalten als Familienmitglieder bei gleichem Arbeitslohn ca. 189 Euro weniger als Alleinlebende.

Elke Hannack, Marion Heins, Judith Kerschbaumer, Evelyn Räder reagierten auf die Frage nach ihrer Position zu einem bedingungslosen/schikanefreien Grundeinkommen nicht, obwohl sie für Sozialpolitik innerhalb von verdi zuständig sind.



Mag Wompel/ Labournet: "BGE - wenn wirklich bedingungslos - ist ein Kampf gegen den Zwangscharakter der Lohnarbeit, der uns erpressbar macht... Das Ziel meiner Forderung nach einem BGE ist eine Gesellschaft, die keines BGE mehr bedarf. Dennoch ist auf dem Weg dahin mit dieser Forderung viel zu gewinnen, denn sie knüpft an vorhandene Bedürfnisse nach Existenzsicherung ohne Angst an. Im Gegensatz zu vielen kurzfristigen Forderungen beinhaltet sie aber eine Bewusstseinsveränderung auch in Bezug auf alltägliche (heutige wie postkapitalistische) Lebensverhältnisse und Ansprüche (Konsum, soziale Beziehungen etc.). Sie knüpft also an bestehende soziale Kämpfe an, geht aber dabei -- und das ist wichtig! -- weit über diese hinaus.... Realisierbar ist, wofür wir kämpfen!"

Ines Eck/verdi: "Ärzte werden über Zwangsabgaben finanziert. Kulturmanager, Künstler und Medienarbeiter, die Gesellschaftsstrukturen so zu verändern versuchen, dass Menschen nicht über psychosomatische Prozesse krank werden müssen, leben ohne Tarifschutz. Ein bedingungsloses Grundeinkommen wäre eine Art Grundgehalt, das wegen der geringen Höhe Respektlosigkeit gegenüber Sozial- und Kulturarbeit bezeugt, aber für die Betroffenen gerechter wäre als der Arbeitslosenstatus."

Torsten Kulick/verdi: "Freischaffende arbeiten im Kunst- und Medienbereich ohne Tarifschutz." Ein bedingungsloses Grundeinkommen wäre eine Art Grundgehalt / Grundvergütung von unbezahlt in Anspruch genommenen Arbeitsleistungen in Sozialisierungs- und Kommunikationsprozessen. Medien- und Künstlergewerkschaften arbeiten innerhalb hierarchisch organisierter Gewerkschaftsstrukturen untergeordnet. Die Gewerkschaftsführung vertritt nicht die Interessen von Freischaffenden. Künstler- und Mediengewerkschaften bieten Medienarbeitern keinen Rechtsschutz im Bereich Urheberrecht. Für Mitgliedschaften gilt kein Vertragsrecht. Verdi bietet Mitgliedern Austritt statt Problemlösungen an. Ein Mitglied muss nach einem Protestaustritt satzungsgemäß noch Monate lang Geld zahlen, Zitat Mahnbescheid: "Der Antragssteller hat erklärt, dass der Anspruch von einer Gegenleistung nicht abhänge. Für den Fall eines Widerspruchs hat der Antragssteller die Durchführung des streitigen Verfahrens beantragt." (Vorstandsvorsitzender Frank Bsirske) Mitglieder verfügen über keinen Rechtsschutz gegen Arbeitsweisen von verdi und müssen zahlen.

Malah Helman /verdi: "grundeinkommen ja, mehr als alg 2. ohne dass die kapitalsteuern abgeschafft und die mehrwertsteuer pauschal auf 50 % erhöht wird. es muss inflation und preissteigerung angepasst werden. es geht nur im verbund mit für alle branchen definierten mindestlohnen bzw. honoraruntergrenzen, ab einem gewissen einkommen, wird das grundeinkommen wieder abgezogen." Es würde beim Finanzamt als Einnahme verrechnet.

Ralf Krämer /Sekretär verdi Wirtschaftsfragen schrieb: "Mir ist allmählich auch zum Heulen, und zwar weil Ihr euch auf so einen üblen Mist einlasst und euch anscheinend fast alles egal ist, solange euch jemand ein paar Hundert Euro ohne weitere Fragen monatlich auf die Hand in Aussicht stellt. Das ist verantwortungslos und asozial und schwächt diejenigen Kräfte, die die Lage der Erwerbslosen und Armen tatsächlich verbessern wollen. Es hat Züge einer fast schon wahnhaften und quasi-religiösen Verblendung. Ich werde immer sauerer auf diejenigen, die aus ideologischen und vielfach alles andere als sozialen Günden dieses Konzept propagieren und damit massenweise Hartz IV-Betroffene und andere desorientieren und die Bewegung gegen Hartz IV und für Alternativen spalten." Ralf Krämer lebt privilegiert, er hatte das Hartz4System nicht durchleben müssen, er wusste nicht, dass Begriffe wie Arbeitsagentur, Jobcenter in den Opfern der Hartz4Gesetze Panikgefühle auslösen können und dass Vertrauensverhältnisse nicht verordnet werden können. Dass Hartz4System war von Mitgliedern der Grünen Partei und Sozialdemokraten installiert worden.Gewerkschafter hatten nicht protestiert. Bürger, die in Hartz4 gezwungen wurden, hatten zuvor Grüne und Sozialdemokraten gewählt. Ralf Krämer beantwortete die Frage nicht, warum nicht auf der Basis eines bedingungslosen Grundeinkommens, das Jobsuchenden, Arbeitnehmern und Arbeitgebern nutzt, für eine faire Dotierung und hohe Löhne gekämpft werden kann. Wer Arbeitgeber war, kennt den Alptraum von Bürokratie und versteht, dass niemand unbedingt Arbeitsstellen schaffen will. Er beantwortete die Frage nicht, wie fair dotierte Arbeitsstellen für alle Bürger finanziert werden könnten, so dass niemand im Erwerbslosenstatus leben muss. Ralf Krämer behauptete, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen nicht finanzierbar ist. Das Stellenpotential für Millionen Arbeitslose ist im Sozial-, Bildungs- und Naturpflegebereich, der von Steuergeldern finanziert wird. Wo soll das Geld für fair dotierte Stellen herkommen? Antwort: "zwei Millionen Stellen... kosten die etwa 100 Milliarden im Jahr, davon kommen aber über die Hälfte" !!! "über Sozialbeitrag- und Steuerzahlungen wieder rein... Niemand ist gezwungen, Arbeitgeber zu werden. Wer es ist, muss die Gesetze und Abgabepflchten usw. beachten, das muss dokumentiert und kontrolliert werden. Das ist die notwendige Kehrseite von Recht- und Sozialstaat. 3. Ein BGE würde daran nichts grundsätzliches ändern. Alle erzielten Einkommen bzw. Umsätze müssten ohne Freibeträge zu weit über 50% besteuert werden, um auch nur annähernd niedriges BGE und die weiterhin notwendigen anderen statlichen Leistungen finanzieren zu können. Das erforderte noch viel mehr als jetzt totale Erfassung, Abrechnung und Meldung und Kontrolle jeglicher gegen Entgelt geleisteten Tätigkeit. Bürokratie reichlich." Ralf Krämer übersieht, das auch jetzt jede Einnahme gemeldet werden muss und der Staat ca. 50 % des Arbeitslohns für Sozialabgaben und Steuern kassiert. Es gäbe aber nur eine Finanzbehörde - das Finanzamt.

Kurt Nikolaus / ver.di / Bundeserwerbslosenausschuss ist gegen ein Existenzgeld, sondern für eine "Grundsicherung a) bedarfsorientiert, b) an Zugangsvoraussetzungen (Lebenslagen) gebunden und c) nicht entkoppelt von der Frage nach der Zumutbarkeit von Arbeit." Kurt Nikolaus verfügt über keine Praxiserfahrung. Wie soll ein Arbeitsvermittler wissen, welche Arbeit einem Jobsuchenden zumutbar ist, wenn er infolge der Massenarbeitslosigkeit keine Zeit hat, Gespräche zu führen, Akten einzusehen, bevor er sogenannte Jobangebote mit Sanktionsdrohungen verschickt? Warum sollen Bürger in einem Überwachungsstaat leben, in dem Lebenssituationen von Menschen mit Unterstellungen konfrontiert, bespitzelt werden, - wenn es finanzierbare Alternativen gibt, die ein Leben in Menschenwürde ermöglichen, eine freiheitlich-demokratische Grundordnung stabilisieren können?

Daniel Kreutz / verdi / attac behauptet: "Mindestlohn und BGE sind unvereinbar" und "Mit seiner Orientierung auf individuellen Ausstieg steht das BGE zur notwendigen Perspektive kollektiver Arbeitszeitverkürzung." Beide Aussagen sind nicht wahr. Er behauptet: "es läge aber noch unter dem ALG II", Angehörige einer Bedarfsgemeinschaft erhalten zur Zeit weniger als den Althaussatz von 800 Euro brutto / 600 Euro netto.

Matthias Biskupek/ VS "Ich bin Gewerkschaftsmitglied und achte alle Kämpfer für höhere Einkommen. Für Künstler und Schriftsteller aber wäre das Beste: Ein bedingungsloses Grundeinkommen. Das mag Bürgern, die ein traditionelles Erwerbseinkommen beziehen, merkwürdig erscheinen. Doch Künstler arbeiten immer und überall und schauen viel zu wenig auf den Lohn, den ihre Berufung ihnen einbringt. Wenn sie nämlich von ihrer Kunst besessen sind, haben sie leider kaum Zeit, sich darum zu kümmern, gewerkschaftlichen Rahmenbedingungen nachzukommen."

Gewerkschafter, die ein Interesse an einem Recht auf ein schikanefreies Grundeinkommen haben (zumindestens so lange es kein gesetzlich verankertes Recht auf Arbeit, fair bezahlte Arbeit gibt) sollten Kontakt zueinander suchen. Der Kampf für ein existenzsicherndes, schikanefreies/bedingungsloses Grundeinkommen könnte den Mitgliederschwund in der Gewerkschaft stoppen. Eine Online-Bundestagspetition bewirkte mehr als 50 000 Unterschriften, obwohl die Mehrzahl der Bürger Bürokratie im Internet scheut.Eine Spiegelumfrage ergab eine Zustimmung zum bedingungslosen Grundeinkommen von 63,63%.

Labournet Diskussion von Gewerkschaftspositionen zum Grundeinkommen.

Die Redaktion der verdi-publik Webseite (Dr. Maria Kniesburges, Petra Groll, Textchefin, Petra Welzel, Burkhard Balzer, Heike Langenberg, Jenny Mansch, Henrik Müller, Uta von Schrenk, Claudia von Zglinicki) reagierte, trotz mehrfacher Kontaktsuche, nicht auf die Bitte, eine gewerkschaftsinterne Diskussion zum Thema Grundeinkommen zu beleben. Karin Wenk auch. Zensur durch Verschweigen.

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